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Fördermittel

An dieser Stelle listen wir Ihnen Fördermöglichkeiten in den verschiedensten Bereichen auf.

Aufholen nach Corona

Der Gemeinde Schwalmtal stehen aus dem Förderprogramm "Aufholen nach Corona" des Ministeriums für Schule und Bildung des Landes Nordrhein-Westfalen noch Mittel zur Verfügung, um Schülerinnen und Schülern, die aus Schwalmtal kommen oder in Schwalmtal eine Schule besuchen, einen kostenlosen Probemonat in der Ballettschule Waldniel, beim Fitnesspartner Bobbels oder im Grenzland-Fitness Schwalmtal zu finanzieren. Die Förderung ist bis zum 31.12.2022 befristet, sodass der Probemonat bis dahin angefangen werden muss. 

Interessierte Schülerinnen und Schüler können sich bei der jeweiligen Einrichtung einen vorbereiteten Antrag abholen, der von einer erziehungsberechtigten Person unterschrieben werden muss. Die Gemeinde Schwalmtal übernimmt alle im ersten Monat entstehenden Kosten und rechnet diese direkt mit dem Betreiber ab. 

Das Angebot gilt selbstverständlich nur solange der Vorrat reicht. 

Nachfolgend sehen Sie alle drei Angebote:

Modernisierung der Straßenbeleuchtung

Gefördert durch Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz

In seiner Sitzung am 23.02.2021 hat der Ausschuss für Planung, Bauen und Verkehr einstimmig die sukzessive Umrüstung der Straßenbeleuchtung auf LED-Technik beschlossen. Die ca. 2.200 Leuchtköpfe im Gemeindegebiet werden durch technische Leuchten ersetzt. Diese haben neben dem wirtschaftlichen Vorteil aufgrund geringerer Anschaffungskosten auch Vorteile für den Umweltschutz. In Folge der zielgerichteten Beleuchtung kann die sogenannte Lichtverschmutzung deutlich reduziert werden. Darüber hinaus kann auch die notwendige Leistung der Leuchten gesenkt werden, was sich positiv auf die Verbrauchswerte und die CO2-Einsparung auswirkt. Ausgenommen sind nur ausgewählte Bereiche mit repräsentativem Charakter oder historischem Hintergrund. Die Lichtfarbe soll bei maximal 3.000K (warmweiß) liegen, da dieser Wert einen guten Kompromiss in Bezug auf Umweltschutz, Sicherheit und Energie-Effizienz darstellt. Höhere Farbtemperaturen sollen nur in Einzelfällen, beispielweise bei erhöhten Anforderungen, eingesetzt werden.
Allein für die Umrüstung der Altleuchten rechnet die Gemeinde Schwalmtal mit einer CO2-Einsparung nach 20 Jahren von rd. 4.700 t. Der jährliche Stromverbrauch kann um 72% reduziert werden.

Nachdem bereits in einem ersten Schritt die Schaltschränke modernisiert und erneuert worden sind, werden nun die Leuchtköpfe ausgetauscht. Mit der Durchführung der Maßnahme ist die Firma Lebaa-Lighting GmbH aus Bad Oeynhausen beauftragt. Die Maßnahme soll planmäßig in der KW 47 (21. - 25. November 2022) beginnen und wird bis ins erste Quartal 2023 hinein andauern. Die Anwohner werden mit keinen größeren Einschränkungen rechnen müssen. Die Arbeiten werden tagsüber durchgeführt, sodass in den Abendstunden die Beleuchtung wieder funktionsfähig ist. Auch der Verkehr wird nicht beeinträchtigt werden. 

Die Kosten für die neuen Leuchtköpfe und das Lichtmanagementsystem inklusive der Entsorgung der alten Köpfe belaufen sich auf rund 895.000€. Als Fördermittel erhält die Gemeinde einen Zuschuss von ca. 245.000€. 

Im Auftrag des Bundesministeriums für Wirtschaft und Klimaschutz und der Nationalen Klimaschutzinitiative hat die Zukunft-Umwelt-Gesellschaft als Projektträger die Zuwendung aus den Mitteln der Nationalen Klimaschutzinitiative für das Vorhaben: "KSI: Sanierung der Straßenbeleuchtung in der Gemeinde Schwalmtal" unter dem Förderkennzeichen: 67K17933 ausgesprochen. Gefördert wird die Maßnahme vom Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestages.

"Nationale Klimaschutzinitiative
Mit der Nationalen Klimaschutzinitiative initiiert und fördert das Bundesumweltministerium seit 2008 zahlreiche Projekte, die einen Betrag zur Senkung der Treibhausgasemissionen leisten. Ihre Programme und Projekte decken ein breites Spektrum der Klimaschutzaktivitäten ab: Von der Entwicklung langfristiger Strategien bis hin zu konkreten Hilfestellungen und investiven Fördermaßnahmen. Diese Vielfalt ist Garant für gute Ideen. Die Nationale Klimaschutzinitiative trägt zu einer Verankerung des Klimaschutzes vor Ort bei. Von ihr profitieren Verbraucherinnen und Verbraucher ebenso wie Unternehmen, Kommunen oder Bildungseinrichtungen."

Coole Schulhöfe

Coole Schulhöfe EU

Mehr Grün für Klimaanpassung in Schwalmtal

Das Land NRW fördert mit EU-Mitteln Maßnahmen zum Schutz gegen den Klimawandel

Bisher wurden verschiedene Anpassungsaktivitäten der Gemeinde Schwalmtal für die Folgen des Klimawandels unternommen. Unter anderem wurden die Schulen teilweise an Blockheizkraftwerke angeschlossen, das Verwaltungsgebäude mit einer Fassadenbegrünung versehen, die Flutlichtanlage auf dem Sportplatz der Fortuna Dilkrath sowie die Innenbeleuchtung der Großturnhalle und des Rathauses auf LED umgestellt und die öffentlichen Gebäude werden weitestgehend mit Photovoltaikanlagen ausgerüstet.

Für dieses Jahr ist neben der Erneuerung und Umstellung der Straßenbeleuchtung im gesamten Gemeindegebiet die klimaresiliente Umgestaltung von vier Schulhöfen geplant. Die Gemeinschaftsgrundschulen in Amern und Waldniel, die Gemeinschaftshauptschule und das St. Wolfhelm-Gymnasium beteiligen sich an der klimaresilienten Umgestaltung ihrer Schulhöfe.

Grundsätzlich sind Schulhöfe stark vom Klimawandel betroffen. Durch starke Sonneneinstrahlung und wenig schattenspendenden Bäumen heizen sich die Schulhöfe im Sommer stark auf. Um die Hitzespeicherung auf den Schulhöfen zu verringern und sowohl das Spielen als auch den Aufenthalt zu ermöglichen, steht die Begrünung und Beschattung der Schulhöfe bzw. der Außengelände im Vordergrund. So werden zum Beispiel an der Gemeinschaftsgrundschule Amern neue Bäume und Hecken gepflanzt, Teilbereiche des Schulhofs entsiegelt und ein Sonnensegel spendet der Tischtennisplatte Schatten.

Die Planungen für die Maßnahmen an der Grundschule in Amern sind abgeschlossen, für die Ausführung der Arbeiten ist das vierte Quartal 2022 vorgesehen. Nähere Informationen zu den Einzelheiten der Maßnahmen werden wir jeweils auf unserer Homepage bzw. Facebook-Seite veröffentlichen.

Die Maßnahmen an der Gemeinschaftshauptschule, der GGS Waldniel und dem St. Wolfhelm-Gymnasium befinden derzeit noch in der Ausschreibung.

Die Projekte werden als Teil der Reaktion der Europäischen Union auf die COVID-19-Pandemie gefördert. Die finanziellen Mittel werden von der EU und dem Land NRW bereitgestellt, welches diese entsprechend weitergibt. Die Zuwendungshöhe für alle vier Schulhöfe beläuft sich auf etwa 300.000,- EUR. Die Maßnahmen inklusive der Planungen werden zu 100 % durch das Förderprogramm gefördert.

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Kontakt

Angelika Steinhäuser
Telefonnummer: 02163/946-178