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Andrea Faassen

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Gemeindeverwaltung Schwalmtal
Markt 20
41366 Schwalmtal

Inhalt

Grabmalgenehmigung

Die Errichtung eines Grabmals bedarf der vorherigen schriftlichen Genehmigung der Friedhofsverwaltung und wird auf Antrag erteilt.

Der Antrag ist durch den Nutzungsberechtigten über einen Steinmetzbetrieb zu stellen. Die Genehmigung kann versagt werden, wenn das Grabmal nicht den Vorschriften der Friedhofssatzung entspricht.

Allemeine Gestaltungsvorschriften

  • Grabmäler müssen aus wetterbeständigem Werkstoff - Naturstein, Holz, Kupfer, Bronze, Schmiedeeisen oder Aluminium in patinierter Verarbeitung - hergestellt, nach den Erfordernissen der jeweiligen Umgebung gestaltet und handwerksgerecht, schlicht und dem Werkstoff gemäß bearbeitet sein. Bei Grabmalen und Grabeinfassungen aus Naturstein dürfen nur Produkte verwendet werden, die ohne ausbeuterische Kinderarbeit im Sinne der ILO-Konvention 182 hergestellt wurden bzw. Produkte, deren Hersteller oder Verkäufer aktive zielführende Maßnahmen zum Ausstieg aus der ausbeuterischen Kinderarbeit eingeleitet haben. Dies ist durch eine Zertifizierung einer unabhängigen Organisation oder eine entsprechende Selbstverpflichtungserklärung nachzuweisen.
  • Eine gleichartige Bearbeitung aller Seiten des Grabmales (auch der Rückseite) ist grundsätzlich erwünscht.
  • Firmenbezeichnungen dürfen nur in unauffälliger Weise, möglichst seitlich an den Grabmälern angebracht werden.

Nicht zugelassen sind:

  • Grabmäler aus Betonwerkstein, aufgetragener oder angesetzter ornamentaler oder figürlicher Schmuck aus Zement oder Porzellan, Grabmäler aus Kunststoff, Kunststeinen, Gips, Glas, Porzellan sowie aus Kork-, Tropf- oder Grottensteinen, Inschriften, die der Würde des Ortes nicht entsprechen sowie Lichtbilder.

Gestaltungsvorschriften für Wahlgräber und Reihengräber

  • Stehende Grabmäler sollen allgemein nicht höher als 1,20 Meter sein.
  • Stelen und Grabkreuze aus Holz sollen nicht höher als 1,50 Meter sein.
  • Liegende Grabmäler, also Grabplatten oder sogenannte Kissensteine auf Reihengräbern sind erwünscht. Sie dürfen ein Drittel der Grabfläche nicht überschreiten.

Gebühren

Für die Erteilung der Grabmalgenehmigung fällt eine Verwaltungsgebühr an, und zwar

a) für Grabplatten und liegende Grabmale 30,00 Euro pro Grabstelle
b) für sonstige Grabmale 85,00 Euro pro Grabstelle: