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Claudia Schinken

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Gemeindeverwaltung Schwalmtal
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41366 Schwalmtal

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Integrationszentrum

Ende 2015 beschloss der Rat der Gemeinde Schwalmtal, dass ein Integrationskonzept für Flüchtlinge/Migranten erarbeitet werden soll. Innerhalb verschiedener Diskussionsforen sollten sich Fachleute gemeinsam mit der Verwaltung, dem Asylkreis Schwalmtal, der Flüchtlingsberaterin der katholischen Kirchengemeinde Aga Laszewski unter Moderation des Instituts So.CON der Hochschule Niederrhein zum Thema Integration austauschen.

Ende Juni 2016 starteten die Integrationsforen bei der Gemeinde Schwalmtal.

In insgesamt drei Gesprächsrunden sammelte die Gemeinde Schwalmtal gemeinsam mit dem Institut SO.CON der Hochschule Niederrhein und zun den einzelnen Themen entsprechenden Fachleuten und Beteiligten Ideen, wie die Integration von Migranten besser gelingen kann.

Am 23.06.2016 fand das erste Integrationsforum mit dem Thema "Spracherwerb" statt. Teilnehmer waren unter anderem Vertreter der Schwalmtaler Schulen, Familienzentren und Fachleute aus der Erwachsenenbildung.

Zum Thema "Integrationsräume" versammelten sich am 29.06.2016 viele Schwalmtaler Vereine, um Ideen für eine bessere Integration zu sammeln.

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Am 30.06.2016 stand das Thema "Arbeit" auf der Agenda; ortsansässige Unternehmen, die IHK, die Arbeitsagentur und das Jobcenter nahmen teil.

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Die Ergebnisse der einzelnen Integrationsforen wurden gemeinsam mit dem Institut SO.CON ausgewertet und in der Ausschussitzunge für Demografie und Soziales am 09.11.2016 vorgestellt. Die Präsentation des Institutes SO.CON können Sie sich hier anschauen.

Seit den Workshops im Juni 2016 wurden in Schwalmtal durch verschiedene Institutionen folgende Maßnahmen umgesetzt:

  • private Nachhilfe durch "Buftis"
  • institutionelle Nachhilfe an den Schulen wurde beantragt
  • regelmäßige Treffen zur Vernetzung der Schwalmtaler Schulen
  • Sprachkurse für Erwachsene
  • Integrationskurse für Eltern in Planung
  • Asylbetreuung als Mittler zu den Vereinen / Verbänden
  • Asylbewerber werden für Reinigungsdienste in den Unterkünften, Pflege verschiedener Außengelände und für Dolmetschertätigkeiten beschäftigt

Unabhängig von den den örtlichen Überlegungen zur Integration von Flüchtlingen hat der Kreistag des Kreises Viersen aufgrund der im Jahresverlauf 2015 gänzlich veränderten Situation am 22.09.2016 mehrheitlich die Einrichtung eines kommunalen Integrationszentrums (KI) zum 01.01.2017 beschlossen, welches mit 5 ½ Stellen besetzt und als Abteilung des Kreis-Sozialamtes ausgestaltet sein wird. Von der zuvor genannten personellen Ausstattung werden dem Kreis im Wege der Abordnung zwei Lehrerstellen finanziert und zu den weiteren Stellen finanzielle Zuschüsse gewährt.

Eine wesentliche und frühe Aufgabenstellung des KI ist die Erstellung eins Integrationskonzeptes; dieses wird in enger Abstimmung mit den kreisangehörigen Städten und Gemeinden erstellt werden, und zwar auch unter Berücksichtigung der im kreisangehörigen Raum bestehenden Anliegen.

Vor dem dargestellten Hintergrund erscheint es nicht als sinnvoll, auf örtlicher Ebene parallel zu einer kreisweit installierten und entsprechend spezialisierten Fachabteilung örtliche Konzeptentwürfe zu erstellen. Vielmehr sollten die Erkenntnisse aus der Arbeit vor Ort sowie aus den intensiv geführten Diskussionsrunden in einen kreisweiten konzeptionellen Überbau eingebracht werden und unabhängig davon pragmatische örtliche Ansätze weiter verfolgt werden.

Daher hat der Ausschuss für Demografie und Soziales in seiner Sitzung am 09.11.2016 beschlossen, eigene Konzeptentwürfe voerst nicht weiter zu verfolgen, sondern im Rahmen des kreisweiten Konzeptes das Thema Integration weiter zu verfolgen.

Informationen zum Kommunalen Integrationszentrum (KI) welches, zum 01.01.2017 beim Kreis Viersen eingerichtet wird, erfahren Sie in Kürze.

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